Bericht zur Jugendbergtour, 04. – 05. Juli 2026
Wie üblich ging es pünktlich um 08.00 Uhr am Bach los.
Anders als die Jahre zuvor war die Gruppe deutlich angewachsen und mit Organisator Bernd Holocher, den beiden Betreuern Wolfram und Achim sowie den nun insgesamt 11 Jugendlichen, musste ein zweites 9-Sitzer Bussle gemietet werden.
Somit reisten wir in toller Gruppenstärke von 14 Personen gut gelaunt und mit sehr guten Wetterprognosen nach Höfen/Reutte, um dort erst einmal in Ruhe zu vespern und dann die ersten 800 Höhenmeter mit der Hahnenkammbahn zur Bergstation zu fahren.
Oben angekommen machten wir noch einen kleinen Halt am Bergsee Hahnenkamm. Dort wurde seit vergangenem Jahr noch einmal aufgerüstet und ein Spielplatz inkl. Wasserspritze (Pumpe und Schlauch) mit ordentlicher Reichweite aufgebaut. Spaß muss sein und die sommerlichen Temperaturen waren für die kleine Abkühlung auf jeden Fall bestens geeignet.
Dann ging es zum ersten Tagesziel der Gaichtspitze mit 1986m, die uns aufgrund des schlechten Wetters, im vergangenen Jahr verwehrt geblieben war. Über einen gut angelegten Pfad wanderten wir am Alpkopf vorbei zum Einstieg in eine kleine Kletterei und langsam und sicher zum Gipfel hinauf. Von der Gaichtspitze hatten wir eine sehr schöne Aussicht zum Beispiel über den Haldensee im Tannheimer Tal und die umliegende Bergwelt. Ein paar Fotos, Drohnenaufnahmen und kleinem Vesper später marschierten wir bester Stimmung weiter. Erst wieder ein Stück zurück und dann am Hahnenkamm vorbei in Richtung Lechaschauer Alm auf 1670m – unserem diesjährigen Übernachtungsquartier.
An der Lechaschauer Alm angekommen, wurden uns die Nachtlager zugeteilt und diese auch gleich bezogen. Ein 12er Lager für die Jugendlichen und ein 5er Zimmer für die Betreuer.
Zur Stärkung und wie ich meine auch zur Belohnung für den bis dahin sehr guten Teamspirit wurden für die ganze Gruppe vier Kaiserschmarrn bestellt. Diese ließen wir uns auf der wunderschön gelegenen Aussichtsterrasse schmecken.
Nach einer kurzen Erholungspause, die einige der Jugendlichen u.a. auf dem hauseigenen Trampolin verbrachten, war es Zeit fürs Abendessen, das wir tatsächlich auch noch auf der sonnigen Terrasse einnehmen konnten. Als die Sonne allerdings die hinter der Hütte liegende Ditzl mit 1817m erreicht hatte, wurde es schattig und rasch recht kühl, sodass wir ins Innere der urigen Hütte umzogen, wo bereits ein Feuer im Ofen brannte und auf uns wartete.
In der Hütte wurden dann ein paar Brettspiele gespielt und nach einer Weile machten sich acht der Jugendlichen zu einer kleinen Tour auf, um den nahenden Sonnenuntergang zu erleben.
Nach guter Nachtruhe und einem sehr umfangreichen Frühstücksbuffet ging es nach dem obligatorischen Gruppenbild hinab ins Tal und zurück zum Parkplatz der Hahnenkammbahn.
Nachdem die Bergschuhe ab- und leichteres Schuhwerk angelegt waren, fuhren wir in Richtung Nesselwang. In Lechaschau legten wir allerdings noch eine kurze Rast ein. Vom Parkplatz des Billa Markts waren es nur wenige Meter bis zum nahe gelegenen Lechufer und das wollten wir in diesem Jahr unbedingt noch sehen. Einige wagemutige gingen sogar ins „frische“ Wasser. Andere ließen Steine übers Wasser hüpfen und ein Teil der Gruppe genoss einfach den Blick über den Lech, der wie viele andere Gewässer in diesen Tagen unter Niedrigwasser leiden musste.
Dann fuhren wir weiter zum letzten Etappenziel der diesjährigen Jugendbergtour – dem AlpspitzCOASTER wo wir ein sehr schönes Wochenende mit unserer Vereinsjugend abrunden konnten.
Die Heimfahrt verlief, zumindest im „Damenbussle“, sehr ruhig und am Sonntagnachmittag kehrten wir wohlbehalten nach Wendelsheim zurück.
Planung und Leitung: Bernd Holocher
Bericht: Achim Kimmerle