MTB Session „In drei Tagen durch die Vogesen“

Eine sehr schöne Mountainbike Tour durch die Vogesen stand auf dem Programm. Die Vogesen ein unbekanntes Terrain, kaum erwähnt in der MTB-Szene. Dementsprechend schwierig war es auch eine Tour für drei Tage zu planen. Unsere Tourenplanung basierte auf verschiedenen Berichten von „Lokals“ und anderen mutigen Vogesen-Bezwingern. Optimistisch starteten wir mit zwei Autos, sieben Fahrrädern, sieben Teilnehmern, leichtem Gepäck und einer nicht ganz optimalen Wettervorsage, entspannt am Freitag früh in Wendelsheim mit dem Ziel Munster im Elsass.

Da es immer wieder ein anspruchsvolles 3D Puzzle ist, vier Mountainbikes auf 80cm Fahrradträger zu verstauen, verzögerte sich unsere Abfahrt schon eine wenig. Das Auto mit dem dreier Fahrradträger wurde in weiser Voraussicht schon am Vorabend beladen. Die Abfahrt wurde dadurch aber nicht erheblich beschleunigt. Nach der Anfahrt über den Schwarzwald, Freiburg und Colmar saßen wir dann erst gegen 13:00 Uhr bei extrem schwülen Temperaturen in Münster auf dem Fahrrad. Tagesziel war die Auberge du Schanzwasen, was uns bevorstand eine schöne Mountainbiketortur.

Anfangs rollten wir über Asphalt angenehme über den ersten Vogesenpass mit anschließender Geländeabfahrt. Der anfängliche gemächliche Anstieg zum Tête des Faux wurde recht schnelle recht steil. 350 hm vor dem Gipfel war dann Schluss für uns, Tragepassage bis zum Gipfel. Gemeinsam mit einem Wanderehepaar und zwei Hunden aus Freiburg verlief der Anstieg trotz etwas Geschimpfe (wegen der Tragepassage und nur aus unserer Gruppe) recht harmonisch und kurzweilig. Die Abfahrt zum Col du Calvaire war dann zu allem Überfluss auch etwas undefiniert. Am Col du Calvaire gab es endlich wieder Wasser für die leeren Flaschen. Mit der Hoffnung die restlichen Kilometer zügig auf dem Rad zum Quartier zurück legen zu können führten wir den Weg entlang der wirklich einzigartig Grenze zwischen Vogesen und Elsass zu Fuß fort. Vom Tragen und Schieben blieben wir bis zum Schluss nicht verschont und so erreichten wir die Auberge erst kurz nach 19 Uhr, der Apero war schon weit fortgeschritten und ging nahtlos ins Abendessen über. Zehn Minuten nach der Ankunft fing dann auch das schon für Mittag vorhergesagte Gewitter an, welches bis in die Morgenstunden andauerte.

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